Detroit

Story: Sommer 1967. Die USA werden von Unruhen heimgesucht. Unzufriedenheit und Wut eskalieren in den Großstädten, wo die afroamerikanische Gemeinschaft seit jeher mit systematischer Diskriminierung sowie hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat. Eines Abends während der Bürgerrechtsaufstände in Detroit werden von einem Motel Pistolenschüsse gemeldet. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an. Statt sachlich zu ermitteln, führen mehrere Officer eine von Vorurteilen und Gewalt geprägte Razzia durch. Die anwesenden Gäste müssen sich einem gefährlichen Verhör unterziehen. Ein lebensbedrohliches Machtspiel beginnt …

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Zero Dark Thirty

Story: Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben Amerika in seinen Grundfesten erschüttert. Knapp einen Monat später beginnt der amerikanische Gegenschlag gegen Afghanistan, wo sich Osama bin Laden, Anführer der Terrororganisation al-Qaida und Auftraggeber der Anschläge, versteckt halten soll. Zeitgleich zu den amerikanischen Militärschlägen beginnt die Jagd auf den bin Laden, der sich 2003 auch die junge CIA-Agentin Maya anschließt. Gleich an ihrem ersten Tag wird sie in Pakistan Zeuge, wie ein Verdächtiger gefoltert wird, um an Informationen über das Terrornetzwerk zu gelangen. Während ihre Kollegen sie zu unerfahren und zart besaitet für den Job halten, ist Maya geradezu wie besessen von der Jagd auf bin Laden. Verbissen spürt sie gegen alle Widerstände jeder noch so kleinen Spur nach, lässt foltern und gerät mehrfach selbst ins Visier der Terroristen. Auf beiden Seiten häufen sich die Verluste, heiße Spuren enden in der Sackgasse, aber Maya ist überzeugt, endlich den Mann ausgemacht zu haben, der sie zu bin Laden führen wird.

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Strange Days

Gestattet mir eine kurze persönliche Retrospektive! Gerade einmal zarte 14 Jahre hatte ich auf dem Buckel als das letzte Jahrtausend hyperventilierend seine finalen Zuckungen vollführte. Cool war die Vorstellung, dass das Ende der Welt bevorstünde, begleitet von pubertären Schulhofdiskussionen, die sich um die Suche nach den besten Logenplätzen rankten – unser Umgang eben mit der spürbaren allgemeinen Nervosität, die die Medienwelt genüsslich propagierte. Kathryn Bigelow’s Thriller „Strange Days“ greift genau dieses Szenario auf und macht es zum Aufhänger für einen der wohl abgefahrensten Trips des 90er-Kinos. Ein Trip, der sich im Produktionsjahr 1995 kommerziell alles andere als einen Selbstläufer nennen durfte, weshalb auch ich schändlich gestehen muss, dass er bis jetzt komplett an mir vorübergegangen war.
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