Genrenale 2016 – Keep it Unreal – Ein Rückblick auf die Filme und das Drumherum

Die Genrenale 2016 ist nun schon wieder ein paar Tage vorbei, also wird es langsam Zeit für unsere Zusammenfassung. Hat sich das Festival, welches bereits in die 4. Runde gegangen ist, erneut gelohnt oder gab es womöglich diesesmal ein paar Kritikpunkte? Zum ersten Mal in Audioform, präsentieren wir Euch hier nun unseren Rückblick inklusive zwei kurzen Interviews mit Charles Rettinghaus und Ash aus Wob.

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Neuer Deutscher Genrefilm – Im Gespräch mit Huan Vu

Der deutsche Genrefilm – Was soll das eigentlich sein? Fragt man im Bekannten- & Freundeskreis herum, wird man schnell ein müdes Lächeln ernten oder gar eine Mine zu Gesicht bekommen, als hätte der Gegenüber in eine Zitrone gebissen. Langweilig, Unkreativ, keine Identität oder ein Alleinstellungsmerkmal, meist nur Blödelstoffe und Weltkriegs-/Einheit-Allerlei, einfach gesagt der deutsche Genrefilm ist in den Köpfen der Republik Nicht-existent.

Und ja, es ist viel Wahres dran, aber wenn man etwas genauer hinschaut, fällt einem schnell auf das das so nicht ganz stimmt und schlichtweg etwas zu kurz gegriffen wäre.

Gerade in den letzten 5 Jahren brodelt es an der Oberfläche und Filme wie „Ich seh, Ich seh„, „Victoria„, „WhoAmI“ oder „Das finstere Tal“ zeigen das es anders geht und die Kreativwirtschaft noch nicht völlig den Kampf aufgegeben hat. –Anmerk: In unserer Übersicht zu den „Teutonen-Wochen“ findet ihr alle genannten Werk zum Nachhören.

Ein weiteres Beispiel, wäre noch das alljährliche Gegenstück zur Berlinale, die „Genrenale“. Die erfolgreich von Paul Andexel und Krystof Zlatnik ins Leben gerufen wurde und in der die junge Genre-affine Szene eine Präsentationsfläche geboten bekommt.

Und zu guter Letzt steht da vor allem die Plattform „Neuer Deutscher Genrefilm“ von Huan Vu (Die Farbe, The Dreamlands) im Fokus, die versucht mit Aufklärung und Bündelung aller Kräfte, dem verstaubten und halbtoten Genre wieder auf die Beine zu helfen.

Deshalb hat Tobe es sich nicht nehmen lassen, Huan Vu mit einigen Fragen zu löchern. Dabei wird die Problematik der Filmförderung angesprochen, die Entscheidungen der Film-Schaffenden auf den Prüfstand gestellt und der deutschen Filmgeschichte auf den Grund gegangen. Das ganze wird dann in ausschweifende 70 Minuten gepackt, in denen wir ein ums andere Mal vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Also wie immer.
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Das Teutonenkino – Der Deutsche Genrefilm im Wandel der Zeit

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Vom 05.-20.November 2015 widmen wir uns ganz und gar dem deutschsprachigen Genrefilm. Der Fokus wird in diesen Tagen auf der Zeit und den Werken von 1950 bis 2015 liegen. In dieser Reihe bekommt ihr Interviews (Huan Vu, Paul Andexel & Krystof Zlatnik), Reviews, kleinen Mini-Specials (Genrefilm Ost/West) und Diskussionsrunden (mit Udo Rotenberg von Grün ist die Heide und Maddin Krönert – Redakteur beim Dresdner – Das Stadt- & Kulturmagazin) zu Gehör.
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