Interview mit Alex Wank und Eugenio Ercolani

Der Kannibalenfilm ist fraglos eines der umstrittensten Unter-Genres des Horrorfilm. Grausame Folter, Sex und wiederliche Fress- und Tötungszenen brachten dem Kannibalenfilm einen zweifelhaften Ruf ein. Dennoch gab es eine kurze Zeit, in der Filme wie „Mondo Cannibale“ und „Eaten Alive“ salonfähig waren und die Massen in die Kinos zog.

Für Alex Wank, seines Zeichens Chef bei Cineploit und Produzent einiger Titel des neuen Heimkino-Label „Cinestrange Extreme„, gehört der Kannibalenfilm fraglos zu den interessantesten Genres. Und da demnächst die Veröffentlichung eines hierzulande noch beschlagnahmten Films in den Startlöchern steht, wollte er ursprünglich ein kurzes Feature produzieren, in denen Regisseure wie Ruggero Deodato, Umberto Lenzi und Sergio Martino zu Wort kommen und ihre Eindrücke zum Aufstieg und Fall des Kannibalenfilms in Italien preisgeben. Doch zu viel interessantes Material wurde dabei aufgezeichnet, so dass man sich für eine eigenständige Dokumentation entschied, die nun bald auf den Markt kommen soll. „Banned Alive! – The Rise and Fall of the Italian Cannibal Movie“

Auf dem diesjährigen Cinestrange gab es nun die Weltpremiere des Films, in Anwesenheit mit Regisseur Eugenio Ercolani . Und was sowohl Wank als auch Ercolani zur Entstehung des Werkes zu sagen haben, dass erfahrt ihr in unserem Exklusiv-Interview. Wieder in Zusammenarbeit mit Leonhard Lemke von Deja-Vu.
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Interview mit John Landis

John Landis war der diesjährige Ehrengast auf dem Cinestrange. Mit Filmen wie „Der Prinz aus Zamunda“ oder „Die Glücksritter“ hat er sich in die Herzen von Freunden der guten alten Filmkomödie geschlichen und mit Werken wie „An American Werewolf in London“ oder „Bloody Mary“ auch in die der Horrorfreaks. Mit seiner Frau Deborah Nadoolman Landis besuchte er nun in diesem Jahr das Filmfestival und wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Als Beigabe gab es zudem seinen Kultfilm „Blues Brothers“, sowie sein Musikvideo „Thriller“ auf der großen Leinwand zu begutachten und mit einem Werkstattgespräch beglückte Landis nun noch seine Fans, mit einem tiefen und äußerst unterhaltsamen Blick in seine Schaffenszeit.

Ganz klar also, dass wir uns nicht die Chance auf ein exklusives Interview nehmen ließen und dies, zusammen mit unserem Freund Leo von Deja-Vu , hier für Euch aufgezeichnet haben…

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Interview mit John Walsh und Connor Heaney (Diana und Ray Harryhausen-Foundation)

Wie ihr ja bereits vernommen habt, gab es ein weiteres Highlight auf dem diesjährigen Cinestrange. Dieses stellte die Zusammenarbeit der Veranstalter mit der  „Ray & Diana Harryhausen-Stiftung“ dar. Die Wahrung, Verwaltung sowie Restaurierung des Nachlasses von Ray Harryhausen dem „Vater des Monsterkinos“ ist deren Ansinnen und so bot sich auf dem Festival die perfekte Gelegenheit das filmische Erbe des genialen Tricktechnikers einen breiten Publikum näher zu bringen. So beehrten Connor Heaney und John Walsh als Repräsentanten das Event und stellten erstmalig in Europa die neukolorierte Fassung des Sci-Fi-Klassikers „Earth VS. Flying Saucers“ | „Fliegende Untertassen greifen an“ auf dem Jahre 1956 vor. Diese Version wurde bis zuletzt von Ray Harryhausenen persönlich überwacht und sollte von uns natürlich auf keinem Fall verpasst werden. Das und die zahlreichen Anekdoten, die Connor und John in einem Vortrag zum Film und zu Ray Harryhausens Lebenswerk zum besten gaben, bildeten eines der Highlights des Festivals. Auch standen uns die beiden in einem exklusiven Interview zur Verfügung. Dafür möchten wir uns auch an dieser Steller nochmals recht herzlich bedanken.

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