90s Horror Podcast – Teil 1

Die 90er Jahren waren für uns, mich und viele andere eine Zeit der Umbrüche. Die alte Garde der Horror-Regisseure verschwindet und die „neuen Wilden“ erscheinen auf der Bildfläche. Nur weniger Altmeister wie Wes Craven und John Carpenter können sich halten. Das Gesamtbild hat sich geändert. MTV bestimmt nicht nur das Leben der Kinderzimmer, darüber hinaus hält auch die Videoclip-Ästhetik Einzug in Hollywood.

Das Kino pendelt in dieser Zeit zwischen Teenie-Slasher, Experimental bzw. dem Indie-Film und Psychothriller. Von Urban Legends über Cube bis zu Finchers Seven wird dem Zuschauer so einiges geboten. Jedoch stehen die Neunziger für viele da draußen für den Abgesang auf das Horrorkino der alten Dekade. Die Fantasie steht hinten an und die Effekte kommen aus dem Rechner. Keine schönen Aussichten, aber dennoch finden sich die einen oder anderen Highlights. Welche genau, durftet ihr abstimmen und wir (Stefan, Benedikt und Tobe) versuchen diese, mehr schlecht als recht (mit reichlich Halbwissen und einem löchrigen Gedächtnis) zu besprechen. Senf ab! „90s Horror Podcast – Teil 1“ weiterlesen

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Cyborg Cop 2

Story: Der kriminelle und sadistische Starkraven wird hinter Gitter gebracht und zum Tode verurteilt. Doch inoffiziell entwendet ihn eine geheime, staatliche Organisation, um aus ihm einen Cyborg für die Anti-Terror-Einheit der neuen Generation zu entwickeln. Durch die Unachtsamkeit eines Mitarbeiters führt der umprogrammierte Starkraven, jetzt Spartacus genannt, ein fatales Eigenleben und plant mit den anderen Cyborgs unter seinen Fittichen die Weltherrschaft zu übernehmen und die Menschheit zu versklaven, um aus allen Roboter zu machen. Nur der Regierungsbeamte Jack Ryan besitzt das Know-how, die losgelassenen Killer-Maschinen zu stoppen.



Kinostart: 1994 (Highlight Video)
Science Fiction, Action
Land: USA 1994
Laufzeit: ca. 92 min.
FSK: ab 18

Regie: Sam Firstenberg
Drehbuch: Jon Stevens
Buch: Sam Firstenberg
Mit: David Bradley, Morgan Hunter, Jill Pierce, Victor Melleney, Douglas Bristow


Zwischen Cannon und Nu Image – Das Kino von Sam Firstenberg

Sam Firstenberg, eigentlicher Name Shmulik Firstenberg (* 13. März 1950, Polen) ist ein polnischer Filmregisseur, dessen Eltern mit ihm in den 1950er Jahren in die USA auswanderten…“

So beginnt der doch äußerst dürftige deutsche Wikipedia-Eintrag zu einer der B-Movie-Legenden die für Cannon und Nu Image im Schnellverfahren die kleinen Actionfilme der 80er und 90er Jahre inszenierte. Firstenberg verhalf Michael Dudikoff (American Fighter, Night Hunter) und David Bradley (Cyborg Cop 1+2, Blood Warrior) zu eher kurzen, aber einprägsamen Karrieren im Actionfilm. Da Deep Red Radio nun mal auch für Action und somit unweigerlich für Dudikoff, Firstenberg und Co. steht und uns dieser dürre Eintrag nervt, dürft Ihr euch in den nächsten Tagen auf unsere „Sam Firstenberg-Weeks“ freuen, in denen wir 16 Filme des Regisseurs einmal genauer unter die Lupe nehmen. Neben Reviews zu seinen Klassikern, finden auch weniger beachtete Spätwerke in diesem Special eine Analyse. Als Highlight ist dann das persönliche Interview mit Sam Firstenberg zu werten, das die Redaktion mit ihm führte. Über eine Stunde berichtet er von seinem Werdegang in der Filmbranche und rückt manches Gerücht zurecht oder offenbarte witzige und lehrreiche Infos zu seiner Vita und der Arbeit mit Menahem Golan, Yoram Globus, Michael Dudikoff, David Bradley, Sho Koshugi und viele andere.

Also Lauscher auf und rein hören…


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