Interview mit John Hough

Als im Vorgang zum Cinestrange Filmfestival 2015 feststand, dass dem britischen Filmemacher John Hough und seinen Filmen die Retrospektive gewidmet wird, war schnell klar, dass wir den Regieveteran unbedingt vor unser Mikro holen wollten. Dies gelang uns dann auch und als Zugabe oben drauf haben wir sogar mal die Kamera laufen lassen. So zeigte sich Hough im Interview und auch das restliche Festival über äußerst gesprächig und liess keine Frage unbeantwortet. Dabei konnte so manch interessante Erkenntnis gewonnen werden, wie die, dass die IMDB manchmal doch falsch liegt oder scheinbar viel mehr weiß über einen Film als beispielsweise der Regisseur selbst. Aber hört und seht am besten selbst….

Geboren am 21. November 1941 in London, beginnt er schon im Alter von 20 Jahren im Filmbusiness Fuss zu fassen. Eine Zeitlang arbeitete er als 2nd Unit Director und erhielt 1968 die Gelegenheit bei einer Folge der damals populären Serie Mit Schirm, Charme und Melone Regie zu führen. Sein Debütfilm Wolfshead: The Legend of Robin Hood erschien 1969. 1972 drehte er eine Verfilmung des Buches Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson mit Orson Welles als „Long John Silver“. 1974 folgte nach einigen britischen Horrorklassikern, wie Draculas Hexenjagd und Tanz der Totenköpfe, sowie dem spannende Thriller Eyewitness  seine erste US-Produktion, der Actionfilm Kesse Mary – Irrer Larry. In Amerika sollte er dann auch für Disney erfolgreich inszenieren mit den Produktionen Die Flucht zum Hexenberg, Der Sieg der Sternenkinder und Schrei der Verlorenen. In der Folge inszenierte Hough vor allem kleinere Horrorfilme und TV-Produktionen (siehe Filmauswahl unten).

hough-mix


Filmografie (Auswahl):

  • 1968–1969: Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers, Regie bei vier Folgen, Regieassistenz bei 15 Folgen) und 1976: (The New Avengers, eine Folge)
  • 1969: Wolfshead: The Legend of Robin Hood
  • 1970: Eyewitness
  • 1971: Draculas Hexenjagd (Twins of Evil)
  • 1972–1974: Kein Pardon für Schutzengel (The Protectors, Fernsehserie, fünf Folgen)
  • 1972: Die Schatzinsel (Treasure Island)
  • 1973: Tanz der Totenköpfe (The Legend of Hell House)
  • 1974: The Zoo Gang (Fernsehserie, drei Folgen)
  • 1974: Kesse Mary – Irrer Larry (Dirty Mary Crazy Larry)
  • 1975: Die Flucht zum Hexenberg (Escape to Witch Mountain)
  • 1978: Der Sieg der Sternenkinder (Return from Witch Mountain)
  • 1978: Verstecktes Ziel (Brass Target)
  • 1980: Schrei der Verlorenen (The Watcher in the Woods)
  • 1981: Incubus – Mörderische Träume (Incubus)
  • 1983: Triumph des Mannes, den sie Pferd nannten (Triumphs of a Man Called Horse)
  • 1985: Black Arrow – Krieg der Rosen (Black Arrow, Fernsehfilm)
  • 1986: Hammer House of Mystery and Suspense (Fernsehserie, drei Folgen)
  • 1986: Der Biggels-Effekt (Biggles: Adventures in Time)
  • 1986: Dempsey & Makepeace (Dempsey and Makepeace, Fernsehserie, eine Folge)
  • 1987: Dark Paradise (American Gothic)
  • 1987: Wagnis der Liebe (A Hazard of Hearts, Fernsehfilm)
  • 1988: Howling (Howling IV: The Original Nightmare)
  • 1989: Gefährdete Liebe (The Lady and the Highwayman, Fernsehfilm)
  • 1990: Ein Phantom in Monte Carlo (A Ghost in Monte Carlo, Fernsehfilm)
  • 1991: Duell der Leidenschaften (Duel of Hearts, Fernsehfilm)
  • 2002: Bad Karma


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