Genrenale 4 – Keep it Unreal (Tag 1)

Der erste Tag der Genrenale 2016 – Keep it Unreal – ist vorbei, Zeit also für ein kurzes Resümee.

Um 16:00 Uhr ging es los, zumindest für mich. Denn so eine Anreise aus Dresden ist doch etwas zeitaufwändig und um schon beim ersten Film-Blog dabei zu sein, wäre ein Aufstehen gegen 06:00 Uhr nötig gewesen, wodurch ich den Tag wohl nicht komplett durchgehalten hätte. Daher lieber etwas später, dafür aber ausgeschlafen, ging es für mich mit dem Morbido-Special los und damit gleich mit einem Beitrag, der nur als Zusatz galt, denn hier waren süd- und mittelamerikanische Produktionen das einzige Thema. Grund dafür war ein Austausch mit dem mexikanischen Morbido Film Fest, welches im Gegenzug einige Filme der Genrenale 2015 zeigte. Die Auswahl der gezeigten Streifen war im Großen und Ganzen in Ordnung, aber der Wunsch nach noch etwas besserem Material war dennoch vorhanden.

Doch erst einmal kam die Pause, so dass ich mich, zusammen mit unserem Wolfsburger Festival-Kumpel Ash, der überraschenderweise auch vor Ort war und mich den ganzen Tag begleitete, auf die Suche nach den Stars begab, um sie vor das Mikrofon zu bekommen. Doch leider war es „nur“ Charles Rettinghaus gewesen, bekannt durch seine markante Stimme, die er gern verschiedensten Hollywoodstars wie Jamie Foxx oder Robert Downey Jr. leiht, so auch unserem Universal Soldier-Special, dem ich ein paar kurze Worte entlocken konnte. Ansonsten ließ die Prominenz auf sich warten oder war sofort wieder weg, wie z. Bsp. Dominic Raacke, der in einem der besseren Kurzfilme, „Der Ausflug“, zu sehen war.

Auch Filmemacher waren wieder zahlreich vor Ort, nur machten auch diese sich leider schnell rar, nachdem ihr jeweiliger Beitrag gelaufen war. Oder sie gaben sich schlichtweg nicht zu erkennen im Foyer, da eine Kennzeichnung wie auf den letzten Festivals, durch Genrenale-Band oder Namensschild, dieses Jahr leider nicht vorhanden ist.

Daher ging es lieber fleißig weiter ans Filmegucken, denn der zweite und dritte Genrenale-Filmblog stand noch an und beide boten ausgewogene, jedoch nur selten wirklich gute Filmkost. Zu den Highlights gehören, neben oben genannten Film, noch „Kryo“ oder „Hades“, wenngleich beide zwar höchstgenial und professionell inszeniert sind, aber inhaltlich etwas lau daherkommen. Aber nun gut, zu den Filmen selbst werde ich mich dann noch im abschliessenden Festivalbericht äußern.

In Sachen Publikumsmenge dürften die Macher übrigens zufrieden sein. Denn sowohl der Arri Genre Pitch um 13:30 Uhr, als auch der 2. Genrenale Filmblog um 19:00 Uhr waren nahezu ausverkauft.

Somit sei als Fazit für Tag 1 gesagt, dass auch die 4. Genrenale wieder Spaß macht und man den Machern dafür nur danken kann. Ein Rückschritt zur 3. Genrenale ist es allerdings dennoch, denn nicht nur die Genre-Stars fehlen bisher, sondern eben auch die Langfilme und bis jetzt sind auch die richtig großen filmischen Kurzfilm-Highlights nur Mangelware. Aber es gibt ja noch einen 2. Tag auf den ich nun sehr gespannt bin…

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