Monsters: Dark Continent

Tödliches Kommando – The Hurt Locker meets Cloverfield – so verspricht  die Werbung auf der Blu-Ray-Hülle. Kleiner ging es wohl nicht – warum nicht Unternehmen Petticoat trifft E.T.? – Hat auch irgendetwas mit Krieg und Außerirdischen zu tun.

Doch zuvor wäre die Frage zu klären, warum Monsters: Dark Continent nicht einfach das sein wollte, was es mit seinem Filmtitel behauptet – die Fortsetzung von Monsters. Gareth Edwards hatte 2010 mit kleinem Budget ein düsteres Zukunfts-Szenario entworfen, in dem sich eine Alien-Population von Mexiko aus Richtung USA fortbewegt und sich auch von den überdimensionalen Grenzanlagen nicht aufhalten lässt. Die Besonderheit lag darin, dass die tentakelartigen-Riesenwesen keineswegs aggressiv vorgingen, sondern sich wie eine Krankheit unaufhaltsam ausbreiteten. Die menschliche Gegenmaßnahme – die Einrichtung einer überwachten „Infizierten Zone“ – erwies sich als untauglich. Gareth schilderte diese beunruhigenden Ereignisse aus der Sicht einer jungen Frau und eines jungen Mannes, die zu einem Paar werden. Er verband die Intimität einer Liebesgeschichte mit einer apokalyptischen Vision.
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