Wyrmwood

Ab 06.08.2015 auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D

Nicht selten machen es sich die Macher von Filmcovern und Postern schön einfach, in dem sie den entsprechenden Film mit großen und beliebten Streifen aus der Vergangenheit anpreisen. Nicht selten werden dabei auch Kreuzungen einzelner Filme benannt, sprich, dass Werk A auf Werk B trifft, ohne dass der eigentliche Streifen auch nur im Geringsten etwas damit zu tun hat. Und nicht selten erweisen sich diese Vergleiche als Hanebüchen und nur am Tellerrand ist vielleicht ein Fünkchen Ähnlichkeit zu finden. Auch Wyrmwood macht da nicht wirklich eine Ausnahme, wenngleich die Vergleiche hier mal nicht ganz so hinken.

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Mad Max meets Dawn of the Dead heißt es da nicht nur auf dem Cover, sondern auch schon auf dem Filmplakat. Sprich wir werden es mit einer apokalyptischen Welt zu tun bekommen, in der die Menschheit zu Zombies mutiert ist. Nun gut, dass allein ist jetzt noch nicht ungewöhnlich, doch da die Macher den Vergleich zu Mad Max mit ins Boot geholt haben, dürfte vor allem mit dem Road-Trip, sowie der Gewaltbereitschaft zu tun haben, welche die Figuren hier an den Tag legen. Im Groben geht es um einen jungen Mann, welcher erst vor kurzem seine Tochter und seine Frau ermorden musste, da diese sich in Zombies verwandelt haben. Dieser schliesst sich nun einer Bande von Kriegern und Möchtegern-Helden an, die jagt auf die Biester machen und dies vorzugsweise in ihrem Karren. Das Ende der Menschheit naht und nun versuchen sie dieses Ende wenigstens noch ein bisschen herauszuzögern…

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Wie so oft hat auch dieser (hauptsächliche) Zombiefilm jetzt nicht so viel zu bieten, was nicht schon einmal da gewesen wäre. Rennende Zombies sind heutzutage absolut nichts Neues mehr und dass es dadurch weniger um ihre Bedrohung als Zombies angeht, denn als so manch deftige Splattereinlage, dürfte den geneigten Genrekenner auch nicht mehr sonderlich überraschen. Und somit sollte die Konzentration sich hauptsächlich auf den Unterhaltungsfaktor des Ganzen beschränken und da passt es dann auch.

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Über die gesamte Laufzeit werden jedenfalls nur selten Gefangene gemacht und es donnert und splattert dann doch fast im 10-Minutenpack. Viele blut- und fleischbedürftige Wesen greifen immer wieder an, wedie nur anhand von möglichst blutigen Kopfschüssen, Torsotreffern und anderen Formen der Körperöffnung versterben können. Und genau das bietet Wyrmwood ohne mit der Wimper zu zucken und der geneigte Genre-Fan wird seine Freude daran haben. Der Mad Max-Anteil des Ganzen ist dabei ebenfalls nett anzusehen, machen die Krieger im Gesamten doch einiges her und das Setting kann sich sehen lassen.

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Somit ist Wyrmwood vor allem eins: ein postapokalyptischer Spaß, der vor allem dann funktioniert, wenn man die Erwartungen nicht so hoch schraubt, wie es durch die Webetext durchaus passieren könnte. Der Streifen hat Blut, Zombies, bleihaltige Action und etwas postapokalyptische Atmosphäre zu bieten und dies kann durchaus schon einmal für einen unterhaltsamen Splatterstreifen ausreichen. Wer jedoch mehr erwartet, wird sicher enttäuscht sein.

Die Blu-ray aus dem Hause Tiberius Film hat aus technischer Sicht einiges zu bieten und ist vor allem in punkto Sound gelungen. Es knallt und zischt nicht selten durch das gesamte Heimkino. In Sachen Extras gibt es ein paar Trailer und Making-Of-Features zu entdecken. Die konvertierte 3D-Version kann man allerdings vergessen…


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