Automata

Es war niemand geringeres als Stephen Hawking, der vor nicht all zu langer Zeit die Feststellung tätigte, dass der Untergang unserer Gesellschaft entweder durch einen Zombievirus oder durch die fortschreitende Entwicklung der künstlichen Intelligenz erfolgen wird. Beide Theorien wurden von der Unterhaltungsindustrie inflationär aufgearbeitet und sind zweifellos ein Phänomen unserer Zeit, dessen logische Hintergründe sich jeder selbst erschließen kann.

Zumindest hinsichtlich Mutmaßung Nummer 2 vertraue ich unserem Vorzeigepokerface voll und ganz, ist er doch selbst das digitalste aller Genies. Womit ich nun die Brücke schlage zu meiner heutigen ersten Filmbesprechung: Automata von Regisseur Gabe Ibánez

Wir schreiben das Jahr 2044. Ungünstige stellare Wetterverhältnisse ließen jeden Geigerzähler in den Dramastatus verfallen und sorgten für das Ableben des Großteils der humanen Spezies (und höchstwahrscheinlich auch von jeglicher anderer). Inmitten der verstrahlten Wüste zogen sich, mehr oder minder, Privilegierte in eine abgeschirmte Stadt zurück, bewacht vor der stetigen radioaktiven Gefahr von außen. Die meisten Arbeitsplätze wurden von optisch menschlich wirkenden Robotern eingenommen, den so genannten Automata Pilgrim 7000.  Sie sind programmiert und protokolliert, um die Einwohner zu schützen und zu unterstützen.
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